Tiere auf dem Hof
Hofhund Bella, mehrere Katzen, Schweine im Stall auf Stroh

Ackerbau
Angebaut werden Weizen, Gerste, Raps Mais und Zuckerrüben.
Die Flächen werden im Rahmen einer Fruchtfolge bewirtschaftet, d.h. die Früchte auf der Fläche wechseln von Jahr zu Jahr, Sie werden entsprechend ihrer Ansprüche an die Vorfrucht und die Saatzeit immer in einer Folge angebaut.
Düngung und Pflanzenschutz werden bedarfsgerecht nach den Regeln der „Guten fachlichen Praxis“ durchgeführt. Der jährliche Fruchtwechsel gewährleistet einen geringen Krankheits- und Schädlingsdruck und damit einen reduzierten Pflanzenschutzaufwand.
Winterweizen wird auf ca. 40% der Fläche angebaut. Der Weizen wird als Backgetreide an regionale Mühlen vermarktet; ein großer Teil wird an unsere Schweine verfüttert.
Wintergerste nimmt etwa 10% der Ackerfläche ein. Die Wintergerste dient ausschließlich der Fütterung unserer Schweine. Gerste ist eiweiß- und energieärmer, jedoch ballaststoffreicher als Weizen und stellt so eine gute Ergänzung des Schweinefutters dar.
Raps bauen wir auf ca. 20% der Fläche an. Rapsöl dient der menschlichen Ernährung, wird aber auch zur Herstellung von Biodiesel eingesetzt. Bei der Herstellung von Rapsöl fällt als Nebenprodukt Rapsschrot an. Dieses ist das wertvollste heimische Eiweißfutter und verringert bei der Tierfütterung die Abhängigkeit von Sojaimporten aus Übersee.
20% der Anbaufläche sind dem Anbau von Mais vorbehalten. Dieser dient auf unserem Betrieb ausschließlich der Energiegewinnung in einer Biogasanlage. Dort wird den Maispflanzen die in Form von Stärke, Zucker, Eiweiß und Zellulose eingelagerte Sonnenenergie entzogen und macht uns diese in Form von Strom und Wärme wieder verfügbar. Das Endprodukt der Biogasgewinnung (der sogenannte Gär-Rest) wird den Pflanzen im Frühjahr als Dünger wieder zur Verfügung gestellt
Erstmalig werden 2017 auf 10% der Fläche Zuckerrüben angebaut. Die Rüben werden im Werk Lage zu Zucker verarbeitet.

Schweinehaltung im Stall auf Stroh:
Unsere Schweine stammen aus der Ferkelaufzucht der KLEPO Agrar GbR zwischen Gelldorf und Südhorsten und müssen nur etwa 2 km bis zu unserem Stall transportiert werden.
Die kurzen Transportwege sind für die Schweine stressarm. In unserem Stall stehen sie dann auf Stroh; von Frühjahr bis Herbst können bei guter Witterung die Stalltüren geöffnet bleiben, was zusätzlich für eine entspannte Schweineschar sorgt.
Die Schwalben können dann nach Bedarf ein- und ausfliegen und ihren Nachwuchs gut versorgen. Hierfür hat uns der NaBu mit der „Schwalbenplakette“ ausgezeichnet.
Gefüttert werden unsere Schweine mit selbst angebautem Getreide (Wintergerste, Winterweizen), das wir vor Ort mahlen und mit Eiweißfutter mischen.
Futter und Wasser stehen den Schweinen ständig zur Verfügung.
Aufgrund der sehr kurzen Transportwege und des guten Platzangebotes sind die Schweine sehr entspannt und robust. So können wir auf die Gabe von Antibiotika und anderen Medikamenten verzichten; lediglich eine Wurmkur wird bei Bedarf durchgeführt.
Wenn die Schweine im Alter von etwa 200 Tagen ihr Schlachtgewicht erreicht haben, werden sie wiederum nur wenige Kilometer z.B. zu Schlachter Straßberger nach Buchholz oder zu Schlachter Bokeloh nach Bückeburg gefahren.
Mittwochs von 14 bis 17 Uhr können die Fleisch- und Wurstprodukte von Schlachter Straßberger am Verkaufswagen auf unserem Hof gekauft werden.
Die Erzeugnisse von Schlachter Bokeloh werden in der Innenstadt von Bückeburg direkt in dem der Fleischerei angeschlossenen Laden angeboten.

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